Schwarzlichttheatertage: Lieb gewonnene Tradition in Gnadau wird fortgesetzt

Die Schwarzlichttheaterprojekttage sind aus dem Schulkalender der Christlichen Sekundarschule Gnadau nicht mehr wegzudenken. Schüler präsentierten jetzt das Stück „Einfach anders“ mit Unterstützung der Klusstiftung in Schneidlingen.

Die Hauptfigur des Stückes ist ein Frosch, der anders als seine Artgenossen ist und sich deswegen minderwertig fühlt. Im Laufe des Spieles entwickelt er sich aber zum Helden. „Einfach anders“ ist bereits das sechste Stück aus der Feder von Schulassistentin Helga Helge. Die studierte Theaterpädagogin arbeitet seit acht Jahren an der Christlichen Sekundarschule Gnadau. Sie schreibt die Stücke selbst, setzt sie in Szene, näht die Kostüme und komponiert zudem einige der Musikstücke. Ohne sie gäbe es die Schwarzlichttheatertage nicht.

Heute sind diese aus dem Schulkalender nicht mehr wegzudenken. Das Projekt hat sich zu einem Alleinstellungsmerkmal der Christlichen Sekundarschule Gnadau in der regionalen Schullandschaft entwickelt. In der 5. und 6. Klasse ist die Teilnahme daran sogar Pflicht. Doch sind die Kinder ohnehin mit großer Freude dabei. Im Januar führten Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse aus Barby und Großmühlingen das Stück „Einfach anders“ auf. Unterstützt wurden sie von vier Jugendlichen mit geistigem Handicap der Klusstiftung aus Schneidlingen.

„Das Schwarzlichttheater ist eine besondere Form des Theaterspiels für Kinder. Im Dunkeln sind alle gleich, man kann die spielenden Kinder nicht erkennen oder unterscheiden. Sie verschwinden hinter ihren fluoreszierenden Kleidungsstücken im Dunkeln des Raumes. So trauen sich auch die ängstlichen unter ihnen und blühen während ihres Spiels zusehends auf“, erklärt Helga Helge den Erfolg und zugleich den pädagogischen Wert der Schwarzlichttheaterprojekttage.