Ins Leben entlassen

Unsere drei Sekundarschulen in Barby/Großmühlingen, Haldensleben und Magdeburg haben am letzten Freitag ihre diesjährigen Absolvent*innen gewürdigt und feierlich ins Leben verabschiedet. Mit dabei in Haldensleben: Michael Bartsch, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Johannes-Schulstiftung.

 

In der evangelischen St. Nicolaikirche in Magdeburg und der St. Johanniskirche in Barby versammelten sich am 10. Juli 2020 die 10. Klassen der Evangelischen Sekundarschule Magdeburg und der Christlichen Sekundarschule Gnadau mit ihren Familienangehörigen, um von ihren Klassenleitungen die Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen. Um die geltenden Abstandsgebote einhalten zu können, wählte die EVSEKMD mit der Nicolaikirche bewusst ein großräumiges Gotteshaus. Jede zweite Bankreihe blieb frei und die Anzahl der Begleitpersonen war zudem auf vier pro Schüler*in beschränkt. Im gut 30 Kilometer entfernten Barby entsprach man dem Abstandsgebot, indem für die zwei Abschlussklassen kurzerhand zwei Gottesdienste gefeiert wurden. Dieses Modell fand auch in Haldensleben Anwendung, wo sich die beiden 10. Klassen nacheinander in der Schulaula zu getrennten Feierstunden einfanden. 

Feierlich, würdig und auch beschwingt ging es indes an allen drei Orten zu. In Barby bildeten strahlend-gelbe Rosen und Sonnenblumen einen Kontrapunkt zu den obligatorischen Masken, bunte Luftballons stiegen in den blauen Sommerhimmel, der Chor sang vom Band und ein mit Abstand erteilter Segen begleitet die Jugendlichen nun in einen neuen Lebensabschnitt. Segen auf Abstand, den gab es auch in Magdeburg, erteilt von Schulpfarrer Lutz Brillinger. Und auch ein eher weltlicher Hit fand seinen Platz: Zu den Klängen von „When the Saints go marching in“ zogen die Absolvent*innen aus der Kirche aus. In Haldensleben schließlich wurde ein vorab aufgenommenes eigenes Segenslied eingespielt und zum Zeugnis wurden selbst gestaltete Kerzen verteilt. Highlight war hier jedoch die Rede des Vorstandsvorsitzenden der Ev. Johannes-Schulstiftung, Michael Bartsch, der als geladener Gast mit seiner Ansprache „Welches Boot wollt ihr jetzt besteigen?“ die Hafentore für die jungen Absolvent*innen weit öffnete und ihnen für die Fahrt hinaus alle guten Wünsche mit auf den Weg gab.