HPI Schul-Cloud für Grundschulen

An den Sekundarschulen der Ev. Johannes-Schulstiftung gehört die HPI Schul-Cloud schon seit Monaten zum Alltag, ist erprobt und hat sich bewährt. Nun stellen sich auch die Grundschulen sukzessive auf die Arbeit mit der Lernplattform des Hasso-Plattner-Instituts ein. Engagierte Pionierin war hier die Evangelische Grundschule Gardelegen, von deren Erfahrungen im Grundschulkontext nun alle profitieren. 

So war eine wichtige Lehre des Schulteams in Gardelegen, allen Beteiligten bei der Einführung der Schul-Cloud ausreichend Zeit zur Erkundung und Erprobung zu geben und zugleich feste Fristen für notwendige Umstellungen zu setzen. Inzwischen haben sich anfängliche Bedenken aufgelöst und die gesamte Schulgemeinschaft ist zunehmend routiniert im Umgang mit der neuen Lernplattform.

Diese erleichtert vor allem die direkte Kommunikation, den schnellen Austausch von Daten - wie Aufgabenstellungen, Lehrmaterial und Erklärvideos - und die Erfassung von Lernständen. Über das intergrierte Videokonferenzsystem können zudem Fernunterricht, Dienstberatungen oder auch Elternabende durchgeführt werden. Auch Lerntools anderer Anbieter können integriert werden. 

Über die schulinterne Vernetzung hinaus soll die HPI Schul-Cloud zukünftig auch für einen besseren und unkomplizierteren Austausch der Stiftungsschulen untereinander und mit ihrer Trägerin sorgen.

Marie-Elisabeth Wöhlbier, pädagogische Referentin der Ev. Johannes-Schulstiftung, freut sich auch jenseits der aktuellen coronabedingten Herausforderungen über die Perspektiven, die sich nun eröffnen: "Für die Stiftung und ihre Schulen bedeutet die Einführung der Schul-Cloud einen Qualitätssprung, denn wir können in Teams oder Kursen auch gemeinsam miteinander Dokumente austauschen und zu Arbeitsthemen übersichtlich Dateien zur Verfügung stellen. Ich denke da an Fachschaften, die sich über die Schulen hinweg austauschen können oder an Themen, die schulübergreifend relevant sind. So können verschiedenste Schulentwicklungsprozesse in den kommenden Jahren einen neuen Schub bekommen." 

Wie jede andere nachhaltige Neuerung braucht aber auch diese zunächst Zeit und Einsatz. Und so werden sich die Schulteams vor Ort nun erst einmal einarbeiten in das System - und dann Schritt für Schritt Kinder und Eltern einbinden.