Herzlichen Glückwunsch, Herr Noack!

Der Altbischof und langjährige Kuratoriumsvorsitzende unserer Evangelischen Johannes-Schulstiftung, Axel Noack, wird heute, am 8. November, siebzig Jahre alt. Wir haben ihm viel zu verdanken. 

„Wer glaubt, dass er auf alle Welt verzichten könnte, täuscht sich.
Aber wer glaubt, dass man auf ihn verzichten könnte, täuscht sich noch viel mehr.“

Wie es der Zufall will, ist es dieses, dem französischen Moralisten François de la Rochefoucauld zugeschriebene Zitat, das in der Geschäftsstelle in Magdeburg das Kalenderblatt für die laufende 45. Woche des Jahres ziert. Man kommt nicht umhin bei dieser Weisheit an den heutigen Jubilar zu denken und dabei festzustellen: Obwohl keinesfalls sicher ist, dass dieser Spruch Altbischof Noack gefällt (denn er ist keiner, der seine eigene Unverzichtbarkeit vor sich herträgt), so ist er doch absolut zutreffend, will man Herrn Noacks Rolle für die Johannes-Schulstiftung beschreiben.

Denn Axel Noack war es, der, noch zu seiner Zeit als Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, zusammen mit dem Johanniterorden und der Johanniter-Unfallhilfe die Gründung der Stiftung beschloss und vorantrieb. Sein Credo, mit dem er die Notwendigkeit einer evangelischen Stiftung unterstrich, die sich in erster Linie der Gründung und Unterstützung von Sekundarschulen verschreibt, lautete damals wie heute: „Kirche muss dahin gehen, wo es wehtut.“ Dahin, wo sie am meisten gebraucht wird. Dahin, wo oftmals die finanziellen und pädagogischen Mittel fehlen, um gute und auf die gegebenen Bedürfnisse abgestimmte Schule anzubieten.

Seit die Evangelische Johannes-Schulstiftung 2008 mit diesem Leitgedanken an den Start ging, ist Axel Noack ihr Kuratoriumsvorsitzender. Unter seiner Ägide wurden zwei Evangelische bzw. Christliche Sekundarschulen in die Trägerschaft der Stiftung übernommen und die Evangelische Sekundarschule Magdeburg 2009 neugegründet. Sechs Evangelische Grundschulen gehören inzwischen ebenfalls zur Stiftungsgemeinschaft. Bei allen Gründungen und Übernahmen war und ist unser Kuratoriumsvorsitzender eine treibende und unterstützende, immer interessierte und vermittelnde Kraft! 

Die Evangelische Johannes-Schulstiftung schätzt Herrn Noack für seine Bodenhaftung, seinen Blick für vorhandene Nöte, gerade in den oft verborgenen Winkeln der Gesellschaft, und seinen Willen zu helfen und zu handeln. Und nicht zuletzt für seinen ermunternden Humor und seine freundliche Zugewandtheit.

Und so schließt sich unserer herzlichen Gratulation der Wunsch an, dass er heute auf die Frage, wie es ihm geht mit voller Aufrichtigkeit Positiveres als „Gut genug!“ antworten kann. 

Ihre „Brigade“ in der Geschäftsstelle Magdeburg grüßt Sie jedenfalls sehr herzlich und wünscht Ihnen voll des Dankes auch weiterhin Frohsinn, Zuversicht und gutes Gelingen für alles, was Sie und wir gemeinsam anpacken!