„Blutschuld“ – Schüler aus Magdeburg stehen mit Profis auf der Bühne

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 der Evangelischen Sekundarschule Magdeburg spielen mit Profis Theater. Premiere des Stückes „Blutschuld“ ist bereits am 18. November um 19.30 Uhr.

Es begann mit einem schuleigenen Schreibworkshop mit Regisseur, Dramaturg und Schauspieler Marcus Kaloff. Maria Stuart, Schiller, Kirchenkrieg und Bartholomäusnacht standen ein Halbjahr auf dem Lehrplan und führten im Ergebnis zu Szenen, die jetzt mit Profis auf die Bühne kommen. Vier Schülerinnen und Schüler wurden schließlich Teil des Ensembles und probten gemeinsam mit den professionellen Schauspielern über einige Wochen neben der Schule, an Abenden und Wochenenden. Das Ergebnis kann ab kommenden Sonnabend, den 18. November, um 19.30Uhr im Lichthof der regiocom (Marienstraße 1, Magdeburg), bestaunt werden.

Die dramatische Szenencollage „Blutschuld“ beleuchtet religiöse Gewalt und Konflikte in Folge der Reformation. Im Zentrum der Uraufführung stehen die religiöse und persönliche Auseinandersetzung zwischen Maria Stuart und Elisabeth I. von England sowie die in dieser Zeit virulenten religiösen Konflikte bis hin zur mörderischen Bartholomäusnacht in Frankreich am 23. August 1572. Die „Blutschuld“ der katholischen wie auch die der protestantisch-anglikanischen Kirche werden theatralisch-kritisch beleuchtet. Es entstand so ein dramatischer Diskussionsbeitrag, der nach den Höhepunkten der Reformationsfeierlichkeiten auch den Blick auf die blutigen Folgen der Kirchenspaltung in Europa lenkt.

Das Theaterprojekt wird u.a. unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Magdeburg, der Stadtsparkasse Magdeburg, der regiocom, der Kloster Bergeschen Stiftung, der Evangelischen Johannes-Schulstiftung, der SWM und der Schulstiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Weitere Aufführungstermine:
19.11.2017 – 16.30 & 19.30 Uhr
24.11.2017 – 17.00 & 20.00 Uhr
25.11.2017 – 16.30 & 19.30 Uhr
26.11.2017 – 16.30 & 19.30 Uhr
Karten gibt es unter www.ADticket.de (10 € zzgl. Gebühr, Abendkasse 15 €). Das Plakat finden Sie hier.